2016-05-19

T A N G O - 2 0 1 6






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F e i t a g    9. S e p t e m b e r   2 0 1 6
F e i t a g   23. S e p t e m b e r   2 0 1 6
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K   U   R   S


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K O L P I N G H A U S
S A L Z B U R G

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Alle, die gerne aus der Rehe tanzen,
sind herzlich willkommen!


T H O M A S  E N N E M O S E R

S A L Z B U R G

t  a  n  g  o   o  u  t   o  f   t  h  e   b  o  x

2016-05-17

M I L O N G A - D E L - A N G E L


Die MILONGA-DEL-ANGEL ist eigenständig und will weder Klischees von Tango erfüllen noch einen Machotanz fördern. Partnerwechsel kann hier jeder nach eigenem Empfinden gestalten. 

Die MILONGA-DEL-ANGEL bietet lyrische Tangomusik von Künstlern aus aller Welt aus verschiedenen Epochen. 

Die MILONGA-DEL-ANGEL bietet den Raum und den Rahmen für Individualisten, musische Feinschmecker und Beginner um sich frei zu bewegen und zu entfalten.

2015-11-09

T A N G O




“Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.” 
                                 Johann Wolfgang von Goethe





T A N G O  

Tango entwickelte sich aus vielen Kulturen und hat im Laufe der Zeit so einige Wandlungen erfahren. So lebt der Tango heute mit unterschiedlicher Prägung in aller Welt.





T A N G O   V O N   D E R   B Ü H N E 

Viele kennen den Tango von der Bühne als ein Drei-Minuten-Spektakel. Lehrer zu finden, die gerne in der Mitte stehen und ihre Kunststücke präsentieren, ist nicht schwer. „Vom Regen in die Traufe”, denn hat der Schüler ein gewisses Spektrum an Bühnenpeinlichkeiten gelernt, folgt oft der Ausbildung die Einbildung.
Vor Tango-Shows und Tango-Gockelei flüchtet jeder mit natürlichem Empfinden.



N O S T A L G I E 

Es ist zur Zeit modern, Vergangenes wieder zu beleben. Es ist auch üblich geworden, bestimmte Tangomusik der 40er Jahre als "traditionell" zu bezeichnen. Getanzt wird dazu meist sehr rhythmisch der argentinische Volkstanz, "Tango tradicional". 
"Tango tradicional, der meist pure und frühe Stil, ein Tango, der in der Hauptsache rhythmisch gegangen wird..."  (Wikipedia)
Einige sehen das ganz locker, andere sind ganz eisern traditionell.

Doch der Tango ist im Grunde eine Kunst, und eine Möglichkeit, seinem Wesen Ausdruck zu geben - jenseits von Nachmachen und Ideologien.

Der Tango als Lehrer kann durch Suchen, Ausprobieren und Verfeinern von Körperbewusstsein helfen, sein Eigenes zu finden.

In jeder Kunst geht es darum, seine eigene Quelle zu finden und diese zum Sprudeln zu bringen. So machen sich manche Paare auf den Weg und erfreuen sich an lebendigem Tango.




D I E  G O L D E N E  Z E I T  D E S  T A N G O S 

Über die Ursprünge des Tangos sind sich Musikwissenschaftler und Historiker nicht einig. Doch was ist die goldene Zeit?

Die goldene Zeit ist die Gegenwart. Das voll und ganz „Da-sein”. Jedes Werk, das jemals entstand, wurde durch das Bündeln von Energie im Hier und Jetzt geschaffen. So ist die Goldene Zeit immer im Hier und Jetzt – genau da, wo man steht, sich umarmt und tanzt. Hier ist die unversiegbare schöpferische Quelle, wo auch Tango entsteht, sich entfaltet und weiterentwickelt.

Tango lebt. Es handelt sich nicht um ein Museumsstück. Tango ist Inspiration, Improvisation, Freiheit und entspringt im Hier und Jetzt aus dem momentanen Sein. Immer aufs Neue, immer in Bewegung, immer in Entwicklung – sowohl im Tanz als auch in der Musik.





D A S   E I G E N E   F I N D E N 

Die Musik ist sehr abwechslungsreich, spielt mit Synkopen und Pausen und ist rhythmisch und melodisch zugleich. Harmonisch ist alles erlaubt. Beim Tanz und in der Musik muss nichts sein – muss nichts „so” sein. Vieles entsteht im Moment. Bewegungen sind improvisiert. Falsch gibt es nicht, nur ungünstig und nicht so harmonisch. Das Schlimmste beim Tango ist „alles richtig zu machen”, die Norm zu erfüllen, so zu tanzen wie alle, etwas nachzumachen oder den Rhythmus nach zu tanzen. 




„ E S    E N T S T E H E N   L A S S E N

Tango – Begegnung im Tanz - gemeinsam Musik empfinden. Jeder darf sich einbringen. Nicht der Mann, nicht die Frau, sondern beide sind verantwortlich für das Gelingen. Immer wieder aufs Neue. Wie schön, wenn man „ES” findet. Wenn „ES” aufkommt, das Verbindende – keine Worte könnten dies beschreiben – losgelöst von Ort und Zeit.  

Jedes Tanzpaar kann dieses „ES” finden, unabhängig vom Stand ihres Könnens. Nicht die Figuren und abstrakten Konstruktionen werden das „ES” anziehen. Vielmehr ist es ein Zulassen, in Verbindung mit einer gewissen Bereitschaft der Tanzenden, etwas Gemeinsames entstehen zu lassen. Geerdet und getragen in der Musik – „ES” will frei sein.

Die Musik stellt das entscheidende Bindeglied zwischen dem tanzenden Paar dar. Solide Grundkenntnisse im Tango sowie Körperbewusstsein sind Voraussetzung, um Miteinander ins Tanzen zu kommen. Tanzen jedoch beginnt, wo das „Ich” still wird, wo alles ineinanderfließt.

Ich möchte alle einladen, sich auf die Suche nach dem „ES" zu machen. „ES” will erobert werden, immer wieder neu gefunden werden. „ES” braucht Herz und Gefühl, innere Ruhe und nur wenige satte Schritte, um für das Tanzpaar entstehen zu können. „ES” hat keine hohen Ansprüche, kein Leistungsbewusstsein – „ES” ist frei und lebendig.


T H O M A S  E N N E M O S E R
S A L Z B U R G